Aktuelles


AKTUELL:

"Mann Männer Männlich"
Heterosexuell orientierte Männer sprechen über ihre Sexualität

Interviews. Performances.
Heterosexuelle Männer reden, auch untereinander, wenig über ihr sexuelles Erleben. Und eine gesellschaftliche Diskussion über die Sexualität zwischen Mann und Frau gibt es nicht. Wenn, geht es um Missbrauch. Oder um Dating-Apps. Und die Allgegenwart pornographischer Videos.
Alles in Ordnung zwischen den Geschlechtern?
Wir interessieren uns für das persönliche Erleben der sexuellen Sphäre.
Wir wollen im Rahmen des Projekts den Schutzraum bieten für ein Gespräch des heterosexuellen Mannes mit sich selbst, das uns überfällig erscheint!
Premiere im Theater im Pumpenhaus Münster: Aus bekannten Gründen erneut verschoben!
Live-Stream: Seit dem 15.05.2021 online zugänglich. Gezeigt werden Ausschnitte aus dem Stück. Länge: 50 Minuten. Link s. unten!
Ziel bleibt die Live-Premiere des gesamten Stücks. Geplant sind Vorstellungen in Münster, Halle/Saale und Berlin!
Nähere Informationen: Klick ...
Trailer: Klick noch mal ...
Live-Stream: Klick zum Dritten ...


Premiere erfolgreich erfolgt am 03.09.2020!
"König Ubu", von Alfred Jarry
Wenn der Bauch regiert ...
Und Töten eine Sache des Kasperltheaters ist.
Und Herrschen eine Anmaßung.
Und Vater Ubu kein Vater und Mutter Ubu keine Mutter.
Nächste Spieltermine: Sobald das Stadttheater Gießen den Spielbetrieb wieder aufnimmt!
Premierenkritik:
https://www.giessener-anzeiger.de/freizeit/kunst-und-kultur/kulturnachrichten/premieren-schauspiel-im-stadttheater-giessen_22206551


Des Weiteren auf dem Spielplan des Stadttheater Gießen:
"Die Verwandlung", nach F.Kafka
Ein Familienstück ...
Wiederaufnahme: Hoffentlich bald!


"Lenz", v. Georg Büchner
Ein bitterer Text von seltner Einsamkeit.
Der Dichter Jakob Lenz, der dem Sturm und Drang zugerechnet wird, verbringt drei Wochen im Hause eines Pfarrers in den Vogesen. Er hofft in der Stille des Gebirges auf Beruhigung seiner Seelennot, aber die Krise eskaliert. Angst, religiöser Wahn und zwanghafte Selbstverletzung bestimmen das Bild, die Umwelt ist überfordert.
Ich stehe selbst auf der Bühne, mit nichts als dem auswendig gelernten Text und einem Blockflötenkopf, der wunderliche Töne ermöglicht.
Nächster Spieltermin:
10. März 2021, Theater Itzehoe




Der Schauspieler

Der Untergeher, v. Thomas Bernhard
In dem Roman begegnen zwei junge Pianisten auf einem Sommerkurs am Mozarteum dem noch unbekannten Glenn Gould, der kurze Zeit später für seine Interpretation der Goldbergvarationen schlagartig weltberühmt wird. Die Begegnung mit dem Genie zerstört ihre eigene Karriere.

Gießener Allgemeine Zeitung: "Um die Bedingungen der (Künstler-)Existenz und die Ursachen des Scheiterns kreist Thomas Bernhards Roman `Der Untergeher´, von dem Christian Fries eine Bühnenfassung erstellt hat. Eine Meisterleistung!"

Hier finden Sie den Trailer zum Stück!
Das Stück kann in kleinen und großen Theatern, aber auch in geeigneten Privaträumen gespielt werden. Bei Interesse: Bitte nehmen Sie Kontakt auf!



Der Regisseur

"Endspiel", v. S.Beckett
Am 11. Oktober 2019 hatte ich an dem neugegründeten Bruchwerk Theater in Siegen Premiere mit dem Klassiker "Endspiel", v. S.Beckett. Ein Stück, das gern auf "tiefste Menschheitsfragen" hin interpretiert wird, das aber voller sehr persönlicher Anspielungen ist, und sehr einsamer Momente. Ein Clownsspiel, das eigentlich die Stille sucht!
Darsteller: Kyra Lippler, Kai Hufnagel, Milan Peschl, Valentin Stroh.

"Dem Ensemble ist die vibrierende Leidenschaft fürs Metier wie auch für das wortkunstreiche Stück anzuspüren. Den Rezensenten hat die Aufführung berührt."


"Proust 3 / 267-435"
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Trailer: Klick ...
Manche halten Proust für unlesbar. Spielbar ist er jedenfalls.
2018 habe ich in Kooperation mit AGGREGATE zwei Stunden Proust auf die Bühne gebracht: die durchchoreografierte Inszenierung eines von Proust minutiös geschilderten Jour Fixe, die experimentelle Analyse einer intimen Männerbegegnung und die performative Präsentation der ungewöhnlich offenen Diskussion schwuler Lebensformen, mit denen Proust den 4. Band der "Suche" beginnt.
Wir haben das Stück in Leipzig, Münster und Berlin gespielt.
Darsteller: Astrid Kohlhoff, Verena Noll, Stefan Ebeling, David Fischer.
Westfälische Nachrichten, 02.03.2018:

"Ebenso gelungene wie kurzweilige Milieustudie!"


"Rosmersholm", v. Henrik Ibsen
Premiere: Studio Theater Stuttgart, 04. Mai 2016
Trailer
Schauerstück, Krimi, Psychologische Tragödie in einem.
Mich interessiert, wie zur Zeit meist, das Familienthema. Längst vergangene Ereignisse, längst überwunden geglaubte innere Strukturen greifen in die Jetztzeit hinein und zerstören Menschen. Die Ibsenthemen Autonomieverlust, sexuelle Hemmung, Suizid prägen auch dieses Stück.
Darsteller: Astrid Kohlhoff, Ludmilla Euler, Charles Toulouse, Jan Uplegger.
Westfälische Nachrichten, 04.12.2016:

"Höchst sehenswerte Inszenierung!"


"Lost Campus"
Im Rahmen des bundesweit durchgeführten Festivals "Unorte" habe ich mit dem Theater Titanick im Mai 2014 ein Projekt über ein vergessenes Kriegsgefangenenlager im Norden Münsters durchgeführt. Ein erster Schritt hin zum Sprechtheater für das Theater Titanick, ein erster Schritt hin zum Theater im öffentlichen Raum für mich!


"Elektra", nach Euripides (Theater Marburg)
Premiere: 13. September 2014.
Trailer
Ein Familienfluch setzt sich durch fünf Generationen fort bis hin zu Elektra, Chrysothemis und Orest, den Kindern der Familie, die vor unseren Augen untergeht. Klytämnestra ermordet ihren Mann, sie hat Gründe. Orest ermordet seine Mutter, er hat Gründe, tut es aber erst, als es ihm ein Gott befiehlt. Wir haben uns mit dem Phänomen Familie beschäftigt, nehmen Bezug auf die Stücke des klassischen Altertums, die sich mit dem "Fluch der Atriden" beschäftigen, und haben uns zusätzlich von dem schottischen Anti-Psychiater, Familienforscher und Künstler Ronald D. Laing inspirieren lassen.


Weitere Ausschnitte aus Regiearbeiten:

"Amerika", nach F.Kafka, Stadttheater Gießen:
Szene: "Der Koffer" Klick ...
Szene: "Sprechen lernen" Klick ...

"Grimm! (Vier Märchen für Erwachsene)", ensemble neubau
Klick ...

"Shockheaded Peter", Volkstheater Rostock
Klick ...



Der Autor

Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2010
2010 bin ich als Autor zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb nach Klagenfurt eingeladen worden und habe dort den Text "Hutmacher, privat" vor Jury und Fernseh-Publikum gelesen. Der Text ist inzwischen zu dem Roman "Der Reich´sche Ansatz" geworden, für den ich derzeit einen Verlag suche.
Lesung und Jurydiskussion sind als Video unter bachmannpreis im Netz zu finden, auch der Text ist dort abrufbar.

Aufenthaltsstipendium in Vilnius (Litauen) 2015
Der Hessische Literaturrat hat mir 2015 ein Aufenthaltsstipendium in Vilnius (Litauen) zuerkannt. Sechs Wochen habe ich in Vilnius gelebt, geschrieben, Land und Leute kennen gelernt, so weit das in so kurzer Zeit möglich ist. Ich habe einen Roman begonnen, und das Kriegstagebuch meines Vaters dechiffriert, das mir vor einem Jahr in die Hände gefallen ist.

Werktage Münster 2010
September 2010 habe ich im Rahmen der "Werktage Münster" fünf Tage lang öffentlich geschrieben. Die Ergebnisse und ein Blog über die Erfahrungen als "Unter Schreibaufsicht Stehender" sind zu finden unter: "Werktage Münster"

Aktuell zugängliche Veröffentlichungen:
"Vater gibt seinen Weinhandel auf"(Prosa, Szenen)
Helmut Lang Verlag Münster 2009, Nähere Informationen
"Hutmacher, privat", in: Hubert Winkels (Hg.), Klagenfurter Texte, Die Besten 2010, Piper Verlag



Der Filmer
2015 habe ich begonnen, auf der Basis von Traumprotokollen Kurzfilme zu drehen. Eine Serie von bisher acht Filmen ist entstanden, mit wechselnden Produktionspartnern. (Filmwerkstatt Münster, fettesland u.a.)
Hier ein Beispiel: Unfall.


"Nutze die Chance zur Aussprache, wie sie sich bietet!"

Links zu weiteren Flmen:
"Karriere"
"Voiles"
, wurde zum Filmfestival Münster 2015 eingeladen
"Freitreppe"


Gern verweise ich, auch aus einigem zeitlichen Abstand, darauf, dass am 29. Oktober 2016 mein Film

"Film"

eine erfolgreiche Premiere beim renommierten ZEBRA Poetry Film Festival hatte. Der Film, der im Rahmen der Masterclass "Poetry across the borders" entstand, greift Motive eines Gedichts der niederländischen Autorin Frouke Arns auf und spinnt sie weiter.
Themen: persönliche Autonomie in der Geschlechterbeziehung, Familienstrukturen, Alternsfragen.

Trailer zum Film: Klick ...
Vollständiger Film: Klick ...



Der Musiker

Georg Kröll, Tagebuch für Klavier
2012 stieß ich auf das "Tagebuch für Klavier" des Kölner Komponisten Georg Kröll: Meist kurze Stücke, die auf einer seriellen Organisation des Ton- und Klangmaterials basieren, diese "intellektuelle" Herkunft aber kaum verraten, insofern sie eine enorme emotionale und stimmungsmäßige Bandbreite abdecken. Kröll arbeitet an diesem Werk seit 1987.
Ich hatte Gelegenheit, Georg Kröll kennen zu lernen, was mein Interesse an den Stücken und die Lust, sie zu spielen, weiter verstärkt hat. Inzwischen habe ich dreizehn Stücke aus dem "Tagebuch" einstudiert und aufgenommen. Drei davon mache ich hier, mit Einverständnis des Komponisten, zugänglich:
Georg Kröll, Tagebuch für Klavier, Nr. 46
Georg Kröll, Tagebuch für Klavier, Nr. 69
Georg Kröll, Tagebuch für Klavier, Nr. 80a

Nagel die Zunge deines Gegners an die Wand (Songs)
Ein Experiment mit dem Jazz-Saxophonisten Jan Klare: kurze Textfragmente, in einer Bearbeitung für Gesang, akustische Gitarre und digitales Blasinstrument.
Hier drei Ausschnitte: Hello Mother! Seh dich heut zum ersten Mal Bewirker



Porträt im Hörfunk
2011 war ich zu Gast in der Sendung "Doppel-Kopf" (hr2). Das etwa einstündige Gespräch mit dem Moderator Claus Gnichwitz kann hier nachgehört werden:
Am Tisch mit Christian Fries, Mehrspur-Existenz


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