Aktuelles


TEXTE AKTUELL:

Ich habe zwei neue Bücher herausgebracht:
Das eine ist das Ergebnis mehrjähriger Recherche in Sachen AUSWENDIGLERNEN:
"Denke, Schwein!"
Es richtet sich an professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler, bricht mit dem Tabu: "Rede mit niemandem darüber, wie du Text lernst!", und stellt neue Lernwege vor. Es ist (denke ich) auch für Menschen interessant, die sich grundsätzlich für mentale (Lern-)Vorgänge interessieren. Stil: dialogisch.
ISBN 9783819279485

Neben diesem "Arbeitsbuch" habe ich einen Kurzroman veröffentlicht:
"Pretty"
Eine Beziehung, die keine wurde.
ISBN 9783848266692
Beide Bücher sind bei Books on Demand erschienen und sind über den Buchhandel und einschlägige Internetportale erhältlich.

Kürzere literarische Texte sind weiterhin "online" in dem Blog
"Quitt Sein"
Quitt Sein I: Kinderliebe (12 Storys). Klick hier!
Quitt Sein II: Verstopfte Ohren (12 Storys). Klick hier!
Quitt Sein III: Viel Ärger (12 Storys). Klick hier!
Mutterstück. Klick hier!



THEATER AKTUELL:

"AnXt / das leere Land" (Tanz- und Theaterprojekt)
Premiere: 17.Oktober 2025, Theater im Pumpenhaus Münster
AnXt beschäftigt mich, seit ich sehr jung war. Zur Zeit haben ganze Gesellschaften AnXt. Vor globalen Katastrophen, vor Krieg. Das Projekt thematisiert "stillere" ÄnXte: vor Leere, Sinnverlust, Einsamkeit usw. Und das vorrangig in körperlichen Ausdrucksformen.
DarstellerInnen: Lotta Hackbeil, Kira Metzler, Christian Fries
Nächste Vorstellungen:
17./18.April 2026, Theater im Pumpenhaus
Gefördert vom Kulturamt Münster

Georges Perec:
"Versuch, einen Platz in Paris zu erfassen"

Premiere: 06.Juni 2024, Theater im Pumpenhaus
"Was passiert, wenn nichts passiert!"
Der französische Avantgardeautor Perec beobachtet im Oktober 1974 drei Tage lang das Geschehen auf der Place St. Sulpice in Paris. Er schreibt auf, was er sieht und hört: Menschen in Bewegung, Mikro-Ereignisse. 60 Seiten reine "Objektivität". Aber: kein Objekt ohne Subjekt. Wer beobachtet hier? Perecs eigene traumatische Vergangenheit (Kriegskind) ragt in die Jetzt-Zeit hinein.
Gastspiel im Theaterdiscounter Berlin: 06./07./08.Februar 2025
Weitere Vorstellungen in 2026, Termine werden noch bekannt gegeben.
Ausschnitte (ca. 20´): Klick hier!
Kritik siehe hier: WN, 19.10.2025
Gefördert vom Kulturamt Münster

"Der Untergeher", v. Thomas Bernhard
Stückbeschreibung + Trailer siehe unten
Nächste Vorstellung:
7.Februar 2026, Schaubühne Lindenfels, Leipzig

"Lenz", v. Georg Büchner
Ein bitterer Text von seltner Einsamkeit.
Der Dichter Jakob Lenz, der dem Sturm und Drang zugerechnet wird, verbringt im Jahr 1777 drei Wochen in den Vogesen. Er hofft in der Stille des Gebirges auf Beruhigung seiner Seelennot, aber die Krise eskaliert.
Ein Text- und Musikdrama.
In Zusammenarbeit mit dem Münsteraner Saxophonisten Jan Klare.
Premiere: Herbst 2026, Theater im Pumpenhaus



RÜCKBLICK AUF PROJEKTE DER VERGANGENEN JAHRE

Der Schauspieler

"Der Untergeher", v. Thomas Bernhard
In dem Roman begegnen zwei junge Pianisten auf einem Sommerkurs am Salzburger Mozarteum dem noch unbekannten Glenn Gould, der kurze Zeit später für seine Interpretation der Goldbergvarationen schlagartig weltberühmt wird. Die Begegnung mit dem Genie zerstört ihre eigene Karriere.

Gießener Allgemeine Zeitung: "Um die Bedingungen der (Künstler-)Existenz und die Ursachen des Scheiterns kreist Thomas Bernhards Roman `Der Untergeher´, von dem Christian Fries eine Bühnenfassung erstellt hat. Eine Meisterleistung!"

Trailer zum Stück: Klick hier



Der Regisseur

Inszenierungen am Stadttheater Gießen 2019-2022:

"Die Brüder Karamasow", von F.M.Dostojewskij
Stadttheater Gießen, Spielzeit 2021/22
Ein Familienstück! Ein Vater wird ermordet.
Vom ältesten Sohn? Vom zweitältestem Sohn? Gewiss nicht vom drittältesten Sohn, dem wundersamen Aljoscha, dem alle alles erzählen, was sie auf dem Herzen haben.
Der Text eines rasenden Schriftstellers, rasend geschrieben, mit Figuren, die ebenfalls aus der (inneren oder äußeren) Raserei nicht herauskommen.
Und wer war der Mörder? Ein vierter Sohn, den keiner auf dem Schirm hat.
Filmszene aus der Probenzeit: Klick hier!

"Die Verwandlung", nach Franz Kafka
Ein weiteres Familiendrama. Ebenfalls mit Todesfolge.
Stadttheater Gießen, Spielzeit 2018/19

"König Ubu", v. Alfred Jarry
Eine politische Groteske aus dem Jahre 1896!
Wenn der Bauch regiert! Und Töten eine Sache des Kasperltheaters ist. Und Herrschen eine Anmaßung. Und Vater Ubu kein Vater und Mutter Ubu keine Mutter.
Stadttheater Gießen, Spielzeit 2020/21
Kritik siehe hier: Gießener Anzeiger

Arbeiten in der Freien Szene (Theater im Pumpenhaus Münster):

Poor Boy Ägisth (Film- und Theaterprojekt)
Ägisth hilft der Königin Klytämnestra, ihren Gatten Agamemnon, den Herrscher Mykenes, zu ermorden. Ägisth ist ihr Liebhaber. Ein Opportunist, ein Feigling, so die Meinung der antiken Tragödiendichter. Was sie verschweigen: Er hat eine traumatische Kindheit erlebt, die sein Handeln in einem anderen Licht erscheinen lässt. Diese ist Stoff des Projekts: für ein zynisch-absurdes Jahrmarktsspektakel auf der Bühne, für eine stille, intime Fallanalyse im Film.
Pemiere: 24.November 2023, Theater im Pumpenhaus
Mit: Lotta Hackbeil, Frank Albrecht, Stefan Nászay, Jan Klare, Achim Zepezauer
Trailer Bühnenstück (7´): Klick hier!
Trailer Film (4´): Klick hier!
Kooperation mit: Theater im Pumpenhaus, Filmwerkstatt Münster.
Gefördert von: Kulturamt Münster, Amt für Gleichstellung Münster.
Die Kritik ist lobend, siehe hier: WN, 27.11.2023

Tage im März
In diesem sehr persönlichen Projekt setze ich mich mit dem Tod meiner Mutter im März 2020 sowie dem zeitgleich erfolgten 1. Lockdown auseinander.
Premiere: 04.11.2022, Theater im Pumpenhaus
Gefördert von: Kulturamt Münster, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

"Mann Männer Männlich"
Feldforschung.
Interviews mit heterosexuell orientierten Männern über ihr sexuelles Leben und Erleben bilden die Grundlage dieser Performance.
Mit: David Fischer, Christian Fries, Kai Hufnagel
Die Premiere am 15. Mai 2021 im Theater im Pumpenhaus musste Corona-bedingt abgesagt werden. Statt ging ein Live-Stream online.
Trailer: Klick hier
Live-Stream (Kurzfassung des Stücks): Klick hier
Zwei Szenen aus der Originalfassung:
"Kopfkino", "17 Jahr"
Kooperation mit: Theater im Pumpenhaus und AGGREGATE
Gefördert von: Kulturamt Stadt Münster, Stadt Halle, Lotto Sachsen-Anhalt

"Proust 3 / 267-435"
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Kooperation mit AGGREGATE
Premiere: 26.Januar 2018 im LOFFT Leipzig
Manche halten Proust für unlesbar. Spielbar ist er jedenfalls.
Was wir zeigen: die choreografische Inszenierung eines von Proust minutiös geschilderten Jour Fixe, die experimentelle Analyse einer intimen Männerbegegnung und die performative Präsentation der ungewöhnlich offenen Diskussion schwuler Lebensformen, mit denen Proust den 4. Band seines Werks beginnt.
Mit: Astrid Kohlhoff, Verena Noll, Stefan Ebeling, David Fischer.
Trailer: Klick ...
Spielorte: LOFFT Leipzig, Theater im Pumpenhaus Münster, Theaterdiscounter Berlin
Westfälische Nachrichten, 02.03.2018:

"Ebenso gelungene wie kurzweilige Milieustudie!"


"Rosmersholm", v. Henrik Ibsen
Premiere: 04.Mai 2016, Studio Theater Stuttgart
Wiederaufnahme: Theater im Pumpenhaus Münster
Trailer
Schauerstück, Krimi, Psychologische Tragödie in einem.
Mich interessiert, wie zur Zeit meist, das Familienthema. Längst vergangene Ereignisse, längst überwunden geglaubte innere Strukturen greifen in die Jetztzeit hinein und zerstören Menschen.
Mit: Astrid Kohlhoff, Ludmilla Euler, Charles Toulouse, Jan Uplegger.
Westfälische Nachrichten, 04.12.2016:

"Höchst sehenswerte Inszenierung!"


Ausschnitte aus weiteren Regiearbeiten:

"Amerika", nach Franz Kafka, Stadttheater Gießen 2012:
Szene: "Der Koffer" Klick ...
Szene: "Sprechen lernen" Klick ...

"Grimm! (Vier Märchen für Erwachsene)", ensemble neubau 2004
Klick ...

"Shockheaded Peter", Volkstheater Rostock 2004
Klick ...



Der Autor

Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2010
2010 wurde ich als Autor zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb nach Klagenfurt eingeladen und habe dort einen Ausschnitt aus meinem Roman "Der Reich´sche Ansatz" gelesen.
ORF und 3sat live haben übertragen.
Ich wurde in die Short List gewählt.
Der Text ist als pdf-Datei zugänglich auf der Seite des Bachmann-Wettbewerbs (2010):
Text
Die Videodateien sind dort nicht mehr zugänglich, finden sich aber hier:
Lesung
Diskussion der Jury

Aufenthaltsstipendium in Vilnius (Litauen) 2015
Der Hessische Literaturrat hat mir 2015 ein Aufenthaltsstipendium in Vilnius (Litauen) zuerkannt. Sechs Wochen habe ich in Vilnius gelebt, geschrieben, Land und Leute kennen gelernt, so weit das in so kurzer Zeit möglich war. Ich habe einen Roman begonnen und das Kriegstagebuch meines Vaters dechiffriert, das mir ein Jahr zuvor in die Hände gefallen war.

Werktage Münster 2010
September 2010 habe ich im Rahmen der "Werktage Münster" fünf Tage lang öffentlich geschrieben. Die Ergebnisse und ein Blog über die Erfahrungen als "Unter Schreibaufsicht Stehender" sind (mit etwas Geduld!) zu finden unter: "Werktage Münster"

Veröffentlichungen:
"Vater gibt seinen Weinhandel auf"(Prosa, Szenen)
Helmut Lang Verlag Münster 2009, Nähere Informationen
"Hutmacher, privat", in: Hubert Winkels (Hg.), Klagenfurter Texte, Die Besten 2010, Piper Verlag



Der Filmer

2015 habe ich begonnen, auf der Basis von Traumprotokollen Kurzfilme zu drehen. (Produktionspartner: Filmwerkstatt Münster, fettesland u.a.)
Hier ein Beispiel: Unfall.


"Nutze die Chance zur Aussprache, wo sie sich bietet!"

Links zu weiteren Flmen:
"Karriere"
"Voiles"
, wurde zum Filmfestival Münster 2015 eingeladen
"Freitreppe"


Gern verweise ich, auch aus einigem zeitlichen Abstand, darauf, dass am 29. Oktober 2016 mein Film

"Film"

eine erfolgreiche Premiere beim renommierten ZEBRA Poetry Film Festival hatte. Der Film, der im Rahmen der Masterclass "Poetry across the borders" entstand, greift Motive eines Gedichts der niederländischen Autorin Frouke Arns auf und spinnt sie weiter.
Themen: persönliche Autonomie in der Geschlechterbeziehung, Familienstrukturen, Alternsfragen.
Trailer zum Film: Klick ...
Vollständiger Film: Klick ...



Der Musiker

Georg Kröll, Tagebuch für Klavier
2012 stieß ich auf das "Tagebuch für Klavier" des Kölner Komponisten Georg Kröll: Meist kurze Stücke, die auf einer seriellen Organisation des Ton- und Klangmaterials basieren, diese "intellektuelle" Herkunft aber kaum verraten, insofern sie eine enorme emotionale und stimmungsmäßige Bandbreite abdecken. Kröll arbeitet an diesem Werk seit 1987.
Ich habe dreizehn Stücke aus dem "Tagebuch" einstudiert und aufgenommen. Drei davon mache ich hier, mit Einverständnis des Komponisten, zugänglich:
Georg Kröll, Tagebuch für Klavier, Nr. 46
Georg Kröll, Tagebuch für Klavier, Nr. 69
Georg Kröll, Tagebuch für Klavier, Nr. 80a

Nagel die Zunge deines Gegners an die Wand (Songs)
Ein Experiment mit dem Münsteraner Saxophonisten Jan Klare: kurze Textfragmente, in einer Bearbeitung für Gesang, akustische Gitarre und digitales Blasinstrument.
Hier drei Ausschnitte:
Hello Mother!
Seh dich heut zum ersten Mal
Bewirker



Porträt im Hörfunk
2011 war ich zu Gast in der Sendung "Doppel-Kopf" (hr2). Das etwa einstündige Gespräch mit dem Moderator Claus Gnichwitz kann hier nachgehört werden:
Am Tisch mit Christian Fries, Mehrspur-Existenz


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